Selbstgeflochtener Wollkorb

Veröffentlicht auf von Gefangener-Engel

In den Psychiatrieen hat man u.a. "Beschäftigungs-/Ergo-Therapie" - diese hat u.a. dem Sinn, dass man wieder Freude an handwerklichen Hobbies zurückgewinnt bzw. solche erst "geweckt" werden können. In der Regel kann man sich dort aussuchen, was man machen möchte. Bisher habe ich viel mit Ton gearbeitet (Obst-Schalen, Aschenbecher), aber auch mit Speckstein - hier allerdings kleinere Dinge wie ein Kreuz, dass nun neben dem Foto meines Vaters steht - aber auch ein Herz, welches ich meiner Mutter geschenkt hatte.

In einer Klinik konnte man sogar Bücher (Kladden-Art) selber binden - ein Foto davon werde ich sicherlich noch nachreichen!?

Den Wollkorb hatte ich während meines letzten vollstationären Aufenthaltes (als ich per SMS von der schweren Krankheit meiner Mutter erfuhr, zu der ich zu diesem Zeitpunkt ein Jahr keinen Kontakt mehr hatte - diese Nachricht, bzw. auch die Art und Weise, hat mich fast in eine Psychose "geschossen"!) geflochten - allerdings gibt es noch zwei Blumen-Übertöpfe in der Art: einen davon schenkte ich Conny (meiner Nachbarin) und den anderen meiner Mutter. Es besteht also die Gefahr smileys, dass es noch ein Bild vom Übertopf meiner Nachbarin geben wird - diese Gefahr besteht bei den Dingen, die ich für meine Mutter gemacht habe, allerdings nicht = nach ihrem Tod wurde nicht gefragt, ob ich sie haben möchte.


Die halbe Katze ist "Shari", die Tochter von Mücke -
aber keine Sorge: sie ist gesund, also am Stück!!!

Auch diese Foto´s wurden vor Erstellung dieses Blogs gemacht,
daher auch hier noch die Kennzeichnung "augenblicke2009.over-blog.com"

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